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Der feine Unterschied
Der feine Unterschied Männer wollen die Welt beherrschen, Frauen wollen sie schöner machen. Ob uns das die Biologie oder die Erziehung einbringt, weiß man nicht genau, doch eines haben wir gemeinsam: Lust auf Luxus. Text: Yvonne Schröder (erschienen im profil am 26.22.2012)   In wenigen Tagen ist es wieder soweit. Weihnachten steht vor der Tür und die Schaufenster wetteifern mit üppig geschmückten, blinkenden Auslagen um die Aufmerksamkeit der Passanten, die jedes Jahr erneut vor der Frage stehen: ‚Was schenke ich wem?’ Etwas Besonderes sollte es sein, individuell auf den jeweiligen Empfänger mit Bedacht abgestimmt. Doch oft wird „besonders“ beim Geschenkekauf einfach mit „teuer“ gleichgesetzt. Zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr wandern laut Statistik Austria so viele Luxusartikel über die Ladentheke wie kurz vor Weihnachten. Die Mehrzahl der Käufer gibt mehr Geld aus als geplant, denn das Fest der Liebe löst einen enormen Perfektionsdrang aus. Da verwundert es nicht, dass eine kürzlich veröffentlichte Studie des Money Advice Service aus Großbritannien aufgezeigt hat, dass im vergangenen Jahr knapp die Hälfte aller britischen Familien einen Kredit aufgenommen haben, um die Weihnachtsgeschenke zu finanzieren. „Beim Kauf von Luxusgütern geht es immer um die Belohnung“, weiß der Psychologe und Konsumforscher Hans Georg Häusel. Der Vorstand... Continue Reading
MUMOK e-m
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Kunst im Spiegel
Neben der Mode ist die Kunst mein zweites Steckenpferd. Auch wenn ich das Studium abgebrochen und auch als Muse nicht wirklich funktioniert hab’, verschlägt es mich doch zu jeder freien Minute in die Welt der Kunst – und allem, was sich als solche bezeichnet. Eine ganz besonders interessante Arbeit zeigt derzeit die Künstlerin Elena Mildner, die ich medial unterstütze. Ihre Ausstellung ist noch bis Ende Dezember zu sehen, in der Galerie Art Works, Austrian Contemporary Gallery, Kärntnerstraße 13-15, 1010 Wien, 1. Stock  Mit selbst gebauten Spiegelkonstruktionen und durch ihre Interkulturalität erschafft die von der Bering Straße in Russland stammende Künstlerin Elena Mildner... Continue Reading
Daniel Craig_James Bond
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Skyfall, ein Film für Frauen!
Verabredet war ich mit insgesamt drei Herren, die im gleichen beruflichen Feld tätig sind. “Ja, ok, super – Bondfilm-Premiere. Na sicher bin ich dabei…” und noch viele weitere euphorische Bekundungen bekam ich zu hören. Doch dann, heute am Morgen, kurz vor 8 – ja, für Daniel Craig stehe ich auch nach vier Stunden Schlaf vergnügt und munter auf der Matte – die erste Absage: “Äh, Du, ich schaffs’ nicht”, irgendwas mit der Katze und der Mutter, die zu Besuch ist. Der zweite hat gar nicht abgesagt… ja, wenn Du das jetzt liest, Herr Mar., dann weißt Du wer. Und der... Continue Reading
Get Your Booty Dirty Sorel
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Get Your Boots Dirty!
Wer hier regelmäßig vorbeischaut und wer mich kennt, weiß, ich liebe den Herbst. Und auch gegen den Winter habe ich nichts. Vielleicht mein norddeutsches Naturell – einfach abgehärtet durch die nordischen Gezeiten. Dementsprechend freue ich mich über mein neues Paar SOREL Schuhe ganz besonders. Sie haben die erste Bewährungsprobe bereits mit Auszeichnung bestanden… bei einem Spaziergang vom LoosHaus am Semmering durch den verregneten, kalten Wald. Herrlich. Die Boots mussten einiges mitmachen, kamen aber gleich mit dem Hund unter die Dusche und sehen jetzt schon wieder aus wie neu. Wer weiß, vielleicht darf ich ja noch ein bisschen mehr berichten –... Continue Reading
shinesapnafashion.blogspot.co.at
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Wunschbaby oder Baby auf Wunsch
MUTTERGLÜCK IM REAGENZGLAS Es soll Frauen geben, die schon schwanger werden, wenn sie nur ihre Zahnbürste neben die eines Mannes stellen. „Ich gehöre nicht dazu“, sagt Katharina S. „aber der Grund, dass ich mit 38 Jahren noch kinderlos bin, ist nicht der, dass ich keine Kinder bekommen kann. Es liegt eher daran, dass meine letzten drei Lebensabschnitts­gefährten noch nicht einmal eine Zahnbürste bei mir deponiert hatten.“ Die 38-jährige hat die meiste Zeit ihres Lebens in ihre Karriere investiert. Mit Erfolg. Sie ist Pressesprecherin eines großen österreichischen Unternehmens und verdient mehr als die meisten ihrer Exfreunde. „Meine biologische Uhr tickt und... Continue Reading
profil nr. 34 serie: zukunft der arbeit
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Into the future
Wege oder Irrwege in den Sozialstaat von Übermorgen? Was sich die junge Generation wünscht, wo sie nicht mehr hofft und welche Prognosen es gibt. Angelehnt an das diesjährige Thema des Europäischen Forum Alpbach: „Erwartungen – Die Zukunft der Jugend“ Text Yvonne Schröder / Philip Pfleger, erschienen im profil No 34, in der Serie: “Die Zukunft der Arbeit”   Ob der Disko-Ohrwurm „Into the future“ des Wiener Musikduos Bunny Lake die Denker von Alpbach zu dem diesjährigen Thema inspiriert hat, weiß man nicht. Dass die Mehrheit der österreichischen Jugend lieber in den Clubs zu den Hits der Elektrokombo tanzt, als darüber nachzudenken,... Continue Reading
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Frauen in der Kunst
Frauen in der Kunst, im zeitgenössischen Verständnis bezieht sich das vor allem auf das Wirken von Frauen in der Kunst. Doch nach wie vor sind es die „Frauenkörper in der Kunst“, die Beachtung finden weil sie als Projektionsfläche männlicher Fantasien dienen. Und das in einem menschenunwürdigen Ausmaß. Seit einigen Jahrzehnten hält unter der so genannten Meinungsfreiheit oder Freiheit in der Kunst die Pornografie Einzug in die Kunstwelt. Dass es bei der Diskussion um Pornokunst nicht immer gleich um Lustfeindlichkeit, Sittenwacht oder antiquierte sexuelle Moralvorstellungen gehen muss, wird deutlich, wenn man die Flippermaschine mit den vorne anmontierten, gespreizten Frauenbeinen der amerikanischen... Continue Reading
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Keine Angst, Jungs!
Ein Pamphlet auf das B-Innen I Hätte man Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Siegmund Freud gefragt, was sie von dem B-Innen I halten, sie hätten garantiert gelacht. Das hätten sie aber auch, wenn man sie gefragt hätte, was sie von Präsidentinnen, LKW-Fahrerinnen oder  besser noch: Männern, die Kinder aufziehen, halten. Daher fragen wir sie auch nicht. Können wir auch nicht, sie sind tot. Mit ihnen gestorben sind übrigens auch antiquierte Argumente wie „die Besinnung auf das weibliche Geschlecht verunstalte die deutsche Sprache“, „im Türkischen gibt es keinen Geschlechterunterschied und dennoch werden Frauen diskriminiert“ oder ganz schlau „das bringt doch gar... Continue Reading
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Born to drill
Tiger Moms gibt es auch in Österreich. Mein Beitrag dazu aus dem profil, erschienen im Juni 2012:  Born to drill Sie sprechen drei Sprachen, spielen selbst komponierte Stücke auf zwei Instrumenten und entspannen dann beim Yoga – Kleinkinder von heute werden für die Wirtschaft von morgen gedrillt. Denn die Eltern wissen: Der Wettlauf um die besten Jobs beginnt bereits in den Windeln.   Auf dem Kinderspielplatz Hügelpark, Ecke Stoesselgasse Kupelwiesergasse im 13. Wiener Bezirk wird kaum noch Deutsch gesprochen. Der fünfjährige Valerian erklärt seinem Kindermädchen auf Russisch, dass er noch bleiben will, um mit seinem Spielgefährten Laurence zu Rutschen. Dieser... Continue Reading
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Wendehälse
Flink, schlank, wendig – für besonders geschmeidig agierende Kleinbetriebe wurde nun ein neuer Terminus geprägt: “Gazellen” erschließen globale Märkte flott und präzise. Und verdienen rasch gutes Geld. Die afrikanische Gazelle gehört zur Gattung der kleingehörnten Antilope. Sie ist schlank gebaut, hat lange Beine und kann sehr schnell laufen. Aufgrund ihrer Schnelligkeit von bis zu 60 km/h aber auch weil sie sehr wendig ist und flinke Haken schlage kann, hat sie kaum natürliche Feinde. Demnach ist sie ein perfektes Vorbild für die Wirtschaft, um schnell wachsende, wendige, schlanke Unternehmen zu beschreiben. Der Begriff der „Gazelle“ ist zwar noch nicht einheitlich definiert und... Continue Reading
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