Archive for the CULTURE Category
Soho_House_Berlin_Club_Bar
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Je kleiner, desto privater
Einer von vier Texten, erschienen am 9. April als Sonderveröffentlichung in der Zeit zum Thema Immobilien und Anlagen der Zukunft. Die Immobilie der Zukunft ist das Micro-Apartment. Es enthält nur noch das Notwendigste, denn das eigentliche Leben findet in der Stadt statt.                 Leben in der Zukunft: Geschlafen wird in der Miniwohnung, gekocht wird gemeinsam im Co-Working Space und entspannt im Wohnzimmer des Memberclubs, wie etwa dem Soho House in Berlin (siehe Aufmacherbild).     Krawatten und Kostüme tragen sie nicht, die Mitglieder des Soho House in Berlin. Es sind vorwiegend Kreative, die hier ein- und ausgehen. Lässig der Look, entspannt die Atmosphäre, Freizeit und Arbeit verschwimmen, genau so ist es vom Konzept her vorgesehen. Member-Clubs dienen nicht mehr nur älteren Herren, die gemütlich ihren Rotwein trinken, sie sind zu den neuen Wohnzimmern junger Großstädter geworden. Das erste Soho House eröffnete 1995 in London, mittlerweile betreibt die Soho House Group über zehn Mitgliederclubs in Großbritannien, den USA und eines in Berlin. Weitere Memberclubs sind in Planung, auch von anderen Betreibern. Der Name dieses gesellschaftlichen Phänomens lautet Third Place Living. 1989 kategorisierte der US-amerikanische Soziologe Ray Oldenburg unsere Lebensräume in erste, zweite und dritte Orte.... Continue Reading
ChinaTime1
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Zeit für China
Im Zuge der China Time Hamburg durfte ich die Sonderveröffentlichung der ZEIT mit vier Texten zu und rund um das Event befüllen. Erschienen am 9. Oktober 2014. In den Beiträgen geht es um die große Ausstellung Secret Signs in den Deichtorhallen Hamburg, den Hamburg Summit, die Wirtschaft zwischen China und Hamburg als auch das 2012 eröffnete TCM Institut am UKE Eppendorf. Und wer Chinesisch lernen will, findet hierzu auch noch Tipps.   China Time Es ist Zeit für China! Ab dem 4. bis zum 23. November 2014 präsentiert Hamburg über 200 Veranstaltungen rund um die Volksrepublik, darunter auch die Ausstellung Secret... Continue Reading
bikini16
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Im Berliner Kreativlabor
Ohne Werner Aisslinger findet heutzutage keine Möbelmesse mehr statt und auch das MoMa in New York zeigt Stücke des Deutschen. Begonnen hat alles mit einem Studium an der UDK in Berlin, danach folgten Aufträge London und Mailand. Heute findet man den Designer entweder in seinem Kreativlabor in Berlin oder im Studio in Singapur. Seine Entwürfe stehen für Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur und faire Produktionsbedingungen, für Aisslinger heutzutage die wichtigsten Kriterien für Luxus. *aktueller Anlass: Werner Aisslinger hat zudem auch das 25hours Hotel im Bikini Hotel Berlin eingerichtet. *Das Interview ist erschienen im aktuellen Magazin complete, LUXUS 1/2014 für den Falter... Continue Reading
Harpers-Bazaar
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Paris, mon amour
“Ich liebe Sie und umarme Sie leidenschaftlich, Sie, der mein Leben so schön gemacht hat“, schrieb Simone de Beauvoir1939 an Jean-Paul Sartre. Seine Antwort lautete: „Ich habe nie so stark gespürt, dass unser Leben keinen Sinn mehr hat außerhalb unserer Liebe …“ Sartre und Beauvoir zählen heute noch zu den bedeutendsten französischen Paaren. Kaum verwunderlich also, dass Führungen à la „Auf den Spuren von Sartre und Beauvoir durch die Stadt der Liebe“ meist ausgebucht sind. Das macht aber nichts. Es ist sowieso weitaus romantischer,die Originalschauplätze allein oder besser noch zu zweit zu erkunden: Sartre und Beauvoir verkehrten zumeist in den... Continue Reading
Daniel Craig_James Bond
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Skyfall, ein Film für Frauen!
Verabredet war ich mit insgesamt drei Herren, die im gleichen beruflichen Feld tätig sind. “Ja, ok, super – Bondfilm-Premiere. Na sicher bin ich dabei…” und noch viele weitere euphorische Bekundungen bekam ich zu hören. Doch dann, heute am Morgen, kurz vor 8 – ja, für Daniel Craig stehe ich auch nach vier Stunden Schlaf vergnügt und munter auf der Matte – die erste Absage: “Äh, Du, ich schaffs’ nicht”, irgendwas mit der Katze und der Mutter, die zu Besuch ist. Der zweite hat gar nicht abgesagt… ja, wenn Du das jetzt liest, Herr Mar., dann weißt Du wer. Und der... Continue Reading
profil nr. 34 serie: zukunft der arbeit
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Into the future
Wege oder Irrwege in den Sozialstaat von Übermorgen? Was sich die junge Generation wünscht, wo sie nicht mehr hofft und welche Prognosen es gibt. Angelehnt an das diesjährige Thema des Europäischen Forum Alpbach: „Erwartungen – Die Zukunft der Jugend“ Text Yvonne Schröder / Philip Pfleger, erschienen im profil No 34, in der Serie: “Die Zukunft der Arbeit”   Ob der Disko-Ohrwurm „Into the future“ des Wiener Musikduos Bunny Lake die Denker von Alpbach zu dem diesjährigen Thema inspiriert hat, weiß man nicht. Dass die Mehrheit der österreichischen Jugend lieber in den Clubs zu den Hits der Elektrokombo tanzt, als darüber nachzudenken,... Continue Reading
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Frauen in der Kunst
Frauen in der Kunst, im zeitgenössischen Verständnis bezieht sich das vor allem auf das Wirken von Frauen in der Kunst. Doch nach wie vor sind es die „Frauenkörper in der Kunst“, die Beachtung finden weil sie als Projektionsfläche männlicher Fantasien dienen. Und das in einem menschenunwürdigen Ausmaß. Seit einigen Jahrzehnten hält unter der so genannten Meinungsfreiheit oder Freiheit in der Kunst die Pornografie Einzug in die Kunstwelt. Dass es bei der Diskussion um Pornokunst nicht immer gleich um Lustfeindlichkeit, Sittenwacht oder antiquierte sexuelle Moralvorstellungen gehen muss, wird deutlich, wenn man die Flippermaschine mit den vorne anmontierten, gespreizten Frauenbeinen der amerikanischen... Continue Reading
72_9_Gloria_gr
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Keine Angst, Jungs!
Ein Pamphlet auf das B-Innen I Hätte man Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Siegmund Freud gefragt, was sie von dem B-Innen I halten, sie hätten garantiert gelacht. Das hätten sie aber auch, wenn man sie gefragt hätte, was sie von Präsidentinnen, LKW-Fahrerinnen oder  besser noch: Männern, die Kinder aufziehen, halten. Daher fragen wir sie auch nicht. Können wir auch nicht, sie sind tot. Mit ihnen gestorben sind übrigens auch antiquierte Argumente wie „die Besinnung auf das weibliche Geschlecht verunstalte die deutsche Sprache“, „im Türkischen gibt es keinen Geschlechterunterschied und dennoch werden Frauen diskriminiert“ oder ganz schlau „das bringt doch gar... Continue Reading
Blütenmeer
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Zauberbergzeit
Oder: Eat, Pray, Dog. Und zwar genau in dieser Reihenfolge. Denn gegessen habe ich schon lange nicht mehr so viel – und vor allem noch nie so lange. Wer hätte gedacht, dass man mit einem Stück Schokoladenkuchen fünfzehn Minuten seiner sonst ach’ so kostbaren Zeit verbringen könnte? Ein Aufenthaltsbericht – von Sonntag bis Mittwoch bei den Mönchen im Stift Göttweig „Doch es gibt nichts, das so unterschiedlich betrachtet werden kann wie die Zeit – als mathematische Einheit, als philosophische Abhandlung oder als Zeiger auf der Uhr”, schrieb ich einst einen Einleitungssatz einer Kolumne in einem Magazin, das ich vor gefühlten hundert Jahren... Continue Reading
Skylifter-1
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Schön abgehoben
Himmelsstürmer oder Luftikus? Ein Luftschiff am Himmel kann viel tragen, ist gut für die Umwelt und weckt romantische Gefühle bei den am Boden gebliebenen. Ob Zeppeline als Transportmittel aber einmal abheben werden, steht aber noch in den Sternen. Projekte zwischen Flops und Visionen. Dieser Text ist am 7. November im profil erschienen Wie eine überdimensionale Frisbeescheibe gleitet er mit 70 Kilometer pro Stunde durch die Luft. UFO-Anhänger könnten den Skylifter auch mit einer fliegenden Untertasse verwechseln. Die fliegende Scheibe ist ein Projekt des 2008 gegründeten australischen Unternehmens SkyLifter Pty Ltd und derzeit das wohl realistischste Unterfangen mit Helium-gefüllte Luftschiffe für den Transport... Continue Reading
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