Roberto Cavalli mit Stars in den 1970ern
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Animalisch

Wilde Kreaturen begegnen uns derzeit überall. Der Leopard hat bereits im letzten Jahr in unserem Kleiderkasten Einzug gehalten, kurz darauf die Reptilien und nun folgen Giraffe, Zebra und Tiger. Wir sprechen von dem Modetrend Tierprints, der immer wieder in den letzten Jahrzehnten hochkam und sich heuer aber auch bis ins nächste Jahr noch halten wird. Doch woher kam eigentlich die Idee zum gedruckten Tierfell?

Cavalli in seinem Atelier

 

 

 

 

 

 

 

Wandert man auf Spurensuche durch den Modedschungel kommt man an seinen Leoprint-Kreationen nicht vorbei: Roberto Cavalli. Der Modedesigner machte den Leo-Look in den 1960er Jahren salonfähig, auch wenn seine ausgefallenen Kreationen damals vor allem von Rockstars und Szenegirls in den Clubs der High-Society getragen wurde.

Der heute 72-jährige Italiener interessierte sich schon in frühester Jugend für Kunst, später besuchte er die Kunstakademie in Florenz. Zudem war er begeistert von der italienischen Mode und experimentierte während seines Studiums intensiv mit neuen Techniken im Stoffdruckverfahren. In den 1960ern entwickelte er ein neues Druckverfahren für Leder, das er nach der Gründung seines Labels als erster Modedesigner auf den Laufsteg brachte. Seine Debütshow im Jahr 1972 in Florenz bestand aus glamourösen Kleidern im Patchworkstil und machte ihn zum Star der italienischen Modeszene. Berühmt wurde er auf lange Sicht jedoch für seine Stoffe mit Tierprints.

Dank seiner ausgeklügelten Druckverfahren schafft es auch heute noch kein anderer Leoparden- und Tigerfell so realistisch auf der künstlichen Stoffoberfläche aussehen zu lassen. Seine Kreationen sind aber nach wie vor nichts für zurückhaltende Menschen. Seine Kleider und Shirts mit den legendären Felldrucken sind meist provokant geschnitten. Jeans werden mit Glitzersteinen besetzt, Leder auch heute noch zu Patchwork verarbeitet, gerne zusammen mit Schlangenhaut, und mit Fransen und applizierten Buchstaben spart er auch nicht. Seine neueste Kreation, das Roberto Cavalli Eau de Parfum „don’t go unnoticed“, ist seit Februar erhältlich. Nur so viel dazu: Der Name ist Programm.

 

“Don’t go unnoticed”, 50 ml , Robert Cavalli (jetzt im Handel) und typische Cavalli Accessoires & Garderobe (bei Popp & Kretschmer)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meister der glamourösen Tierprints

Roberto Cavalli wurde am 15. November 1940 in Florenz geboren. Sein Großvater, Giuseppe Rossi, war ein bekannter Maler, der der Richtung angehörte. Cavallis Karriere als Modedesigner begann 1972 mit der legendären Schau seiner Leder-Patchwork-Kreationen in Florenz. Er wurde schnell zum Liebling des internationalen Jet Set, da viele Rockstars und It-Girls der 1980er und 90er seine ausgefallenen Kreationen trugen. 2007 entwarf er eine Kollektion für H&M, die innerhalb weniger Stunden weltweit ausverkauft war.

 
die schroeder
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