IKEA Trend 2012
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Colourblocking

Fashion für Zuhause oder: Der Modetrend zieht in die eigenen vier Wände ein.

Er liest uns jetzt über die Farben, sagt, daß sie in unsern Augen liegen, drum verlange das Auge die Harmonien der Farben, wie das Ohr der Töne. Johann Wolfgang von Goethe

Colourblocking war der Modetrend des letzten Jahres. Nun wird es auch Zuhause richtig bunt. Durch den Einsatz von farbigen Möbeln und Wohnaccessoires setzt man unübersehbare Akzente und haucht tristen Räumen neues Leben ein.

 

Retro-Designsessel „Moon“ für drinnen und draußen für 399 €.  www.fashionforhome.de

 

 

Die Devise der Möbeldesigner: bloß nicht langweilig! Die Farben können dabei aus einer Farbenfamilie (z.B. rot, orange, lila) stammen oder auch durch starke Gegensätze (z.B. pink, blau, gelb) auffallen. Knallpinke Sofas, sonnengelbe Sessel, purpurfarbene Wände oder orange Lampen, „kombiniert wird, was gefällt“, sagt Franz Pernleitner, Geschäftsführer von Bretz im Stilwerk Wien. „ Ganz hoch im Trend liegen innovative Kombinationen aus geometrischer Linienführung und organischer Formgebung.Wenn diese amorphe Struktur dann auch noch in Farbe belegt wird, kann es nur der Blickfang jeden Raumes werden.“

 

 

Sitzgruppe „MAH JONG“, Design: Hans Hopfer mit Stoffen von Missoni – Preis je nach Stoffkategorie – Sitzkissen ab 770 €

 

 

 

 

 

 

 

Colour-Blocking bedeutet aber nicht, einfach ein farbiges Möbel in den Raum zu stellen. Für den neuen Raumtrend sind ganze Blöcke in kräftigen Farben nötig. So kann man etwa eine Wand in einem Raum in türkis streichen, dazu ein pinkes Sofa, das mit orangen Kissen dekoriert ist. Für den kleineren Geldbeutel reicht auch ein leuchtender Überwurf für die Couch, daneben eine grasgrüne Lampe oder pinke Vorhänge. Auch mit Bettwäsche lässt sich einiges anstellen, gerade wenn die Wände weiß oder in einem coolen Grau gestrichen sind. Ein kobaltblauer Teppich als Läufer, violette Bettbezüge und quietschgelbe Zierpolster dazu – und schon zieht die Sonne ein im Schlafgemach.

Farbkomination Bett (türkis) mit rot-pinkem Sessel „Mayflower“, Design: Fabrice Berrux für 1.650 €, gesehen bei Roche Bobois

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Trendaccessoire für die Wohnung ist derzeit die mehrfarbige Kommode, etwa mit unterschiedlich gestrichenen Türen oder in einer Längsaufteilung. Doch gerade bei mehrfarbigen Möbeln gilt: Weniger ist mehr. Deshalb kann man in der Umgebung von bunten Einrichtungsgegenständen getrost auch auf auffällige Dekoelemente verzichten. Buntes Mobiliar setzt sich selbst in Szene und sollte nur in der Kombination mit anderen Farbtupfern glänzen. Der Rest der Wohnung sollte daher eher neutral eingerichtet sein, sonst sieht es schnell überladen.

 

Sideboard „Victor“, Design: Luigi Gorgoni für 4.380 €, Roche Bobois

 

 

 

 

 

 

Abschließend noch ein Tipp zur Farbsetzung: Farben haben auch eine psychologische Wirkung, die wir uns zu Nutze machen können. Warme Farben etwa wie Rot, Orange oder Dottergelb rufen in uns Bilder wach, die mit Hitze, Sonnenschein oder Kaminfeuer in Verbindung stehen. Sie bewirken daher ein Gefühl der Wärme. Kalte Farben, wie etwa Blau, Grün oder Violett werden mit idyllischen Landschaften oder Meer assoziiert und lassen uns besser zur Ruhe kommen, bzw. helfen beim Entspannen.

Der „Amoebe“ Chair von Vitra um 1.116 €

die schroeder
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