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Familienbande

Lola schlief die meiste Zeit während des Interviews am Montagabend im Hotel Triest, was ihr aber auch niemand verdenken konnte. Die kleine Schoßhündin verbrachte gemeinsam mit ihrem Frauchen Monica Cruz mehrere Stunden am Flughafen, da die Maschine nach Wien wegen technischer Probleme nicht abheben konnte. Am Tag zuvor wurden die Fotos für die das Frühjahr/Sommer Kampagne von Charles Vögele, die Monica gemeinsam mit ihrer Schwester Penélope, designt hat, in Torino geschossen. Fotografiert wurde die Kampagne von niemand Geringerem als Peter Lindbergh. Am nächsten Tag startete Monica dann mit sechs Stunden Verspätung nach Wien. Im Hotel Triest reihten sich währenddessen Journalisten aus Deutschland und Österreich auf den Sofas ein, um die Cruz-Schwester zu interviewen. Um kurz vor Neun, sieben Stunden nach dem vereinbarten Termin, war es dann soweit.

Zu Beginn des Gesprächs, das an einem großen Konferenztisch gemeinsam mit ihrer spanischen Dolmetscherin stattfand, entschuldigte Monica Cruz sich charmant lächelnd für die Verspätung, auch wenn sie nichts dafür konnte. Der 34-jährigen Schauspielerin war die Müdigkeit kaum anzusehen, sie beantwortete alle Fragen professionell freundlich und erklärte die Skizzen und Moodboards ihrer neuen und vierten Kollektion Biaggini Violett für das Schweizer Modelabel, die auf dem Tisch großflächig ausgebreitet waren. Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo und ihre farbenprächtige Mode sei eine große Inspiration für sie und ihre Schwester, die übrigens nicht mitkommen konnte wegen Söhnchen Leo. Doch spätestens an Weihnachten würde man sich wieder sehen. Die besinnliche Zeit verbringt Monica jedes Jahr im Kreis der Familie, heuer auch mit Penélope, dem Baby  und ihrem Mann Javier Bardem. Lola und ihre anderen fünf Hunde sind natürlich auch mit von der Partie. Dass sich die beiden Schwestern, die man manchmal für Zwillinge hält, sehr gut verstehen, sieht man nicht nur an ihrer kreativen Zusammenarbeit als Designerinnen für verschiedene Modelabels.

Als Penélope für den vierten Teil von „Fluch der Karibik“ vor der Kamera stand, war sie bereits schwanger und der Bauch ließ sich kaum mehr verbergen. Also sprang ihre drei Jahre jüngere Schwester kurzerhand als Double für einige Szenen ein. Die Nahaufnahmen wurden mit Penélope gedreht, bei größerer Entfernung stand Monica vor der Kamera.Das war überhaupt kein Problem für die zierliche Schönheit. Auch wenn Monica im Schatten der großen „La Cruz“ steht, nach außen hin scheint es keine Rivalität zu geben. Die 34-jährige Spanierin sieht ihre berufliche Rolle an der Seite ihrer Schwester eher als Chance, im Filmbusiness zu fassen. Vielleicht gibt es aber auch keine Konkurrenz, weil Monica als Tänzerin bereits ganz vorne in der ersten Reihe stand.

Nach einer Tanzausbildung am Königlichen Konservatorium des Spanischen Tanzes wurde sie mit 17 von dem spanischen Tänzer Joaquin Cortés entdeckt. Sie ging mit ihm und seinem Ensemble sieben Jahre lang auf Welttournée, tanzte in der Radio City Music Hall in New York und der Royal Albert Hall in London. Mit 24 Jahren erhielt sie dann ihren ersten Auftrag beim Film – als Choreographin für „La Nina de tus ojos“ („Das Mädchen deiner Träume“), in dem Penélope die Hauptrolle spielte. Vor die Kamera wechselte die „kleine Cruz“ 2002 ebenfalls als Tänzerin in der erfolgreichen spanischen Tanzserie „Un paso adelante“ (Dance – Der Traum vom Ruhm). In 80 Episoden spielte sie die Silvia Jáuregui, eine sich nach Erfolg sehnende junge Tänzerin, die sich mit den Problemen des Alltags herumschlagen muss. Danach folgten kleinere Rollen und Gastauftritte in spanischen Serien und zwei Ausflüge als Nebendarstellerin in amerikanischen Filmen. 2008 spielte sie in der Comicverfilmung „Asterix bei den Olympischen Spielen“ mit, wurde aber in der Endfassung rausgeschnitten, dafür konnte man sie im letzten Jahr als rassische Tänzerin Malena in dem deutschen Kinofilm „Jerry Cotton“ bewundern. Vor wenigen Tagen hat sie eine Staffel der spanischen TV-Serie „Águila Roja“ („Roter Adler“) abgedreht, weshalb sie in den nächsten Wochen nun ein wenig Ruhe braucht. Denn im nächsten Jahr geht es gleich wieder weiter mit den Dreharbeiten zu „Aguila Roja“ und der Vermarktung der neuen Kollektionen. Auch wenn sie die Tanzschuhe erst einmal zur Seite gelegt hat, ist das Tanzen doch ist ihre große Leidenschaft und wird es auch immer bleiben, lautet ihr letzter Satz, bevor sie sich erhebt und Lola weckt. Die weiße Hündin blickt verschlafen durch den Raum bevor sie sich wieder hinlegt, der nächste Journalist wartet sicher schon vor der Tür.

 

Das Interview:

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausblick für 2012 – Frühjahr/Sommer Biaggini Violett: Die neue Kollektion von Penélope und Monica Cruz für Charles Vögele:  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktuell gibt es die dritte Kollektion der Cruz Schwestern für Charles Vögele in den Läden zu erstehen: Biaggini Violett designed by Penélope & Mónica Cruz

Bei Charles Vögele glitzert und funkelt es im Spätherbst: Passend zur festlichen Jahreszeit haben die Hollywoodstars ihre eigene Modelinie für H/W 2011/2012 designt. Die Kollektion ist edel und glamourös in der „Nichtfarbe“ Schwarz. Seide, Satin, Spitze und transparente Stoffe geben bei den festlichen Outfits den Ton an. Dazu gehören lange Abendkleider, das klassische „kleine Schwarze“ und Blusen. Wichtig ist das Mixen: Luxuriöse Teile wie eine Fake Fur Jacke von Penélope oder die Palazzo-Hose können selbstverständlich in die Alltagsmode integriert werden. Toll daran ist, dass vorhandene Lieblingsteile gut mit den neuen Favoriten kombiniert werden können, um den persönlichen Stil zu unterstreichen. Die Abendrobe von Penélope und Mónica Cruz ist ab November 2011 in den Charles Vögele Filialen sowie im Online-Shop erhältlich.

Mehr Infos unter: www.charles-voegele.ch

 

die schroeder
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