Archive for October, 2011
ATELIER_wiednerhauptstrasse3_1040_2010_unheilbar Architektur
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Auf Kuschelkurs
Beengt ist trendy: Minimalarchitekten passen ganze Wohnungen in eine handliche Box oder in ein Kanalrohr. Wegweisende Beispiele kommen auch aus Österreich. Ob es sich dabei um eine neue Form des Postmaterialismus übersättigter Großstädter, ein Ergebnis des Platzmangels in den Megacities handelt oder einfach das bittere Resultat der Finanzkrise ist, sei dahingestellt. Fakt ist, Leben auf engstem Raum ist ein wichtiger Aspekt für das Wohnen in naher Zukunft. *Dieser Artikel erschien am 24. Oktober 2011 im profil Nr. 43 im extra Wohnen & Design Ein Hotel für maximal Zwei, idyllisch in der Natur gelegen, eine Metallbox mit allen technischen Schnickschnacks direkt in der Innenstadt und ein kuscheliges Miniaturholzhaus mit Garten in einer traditionellen Reihenhaussiedlung. Was diese Behausungen gemeinsam haben? Sie sind klein. Sehr klein. Geht es nach den Architekten WG3 der TU Graz, reichen zwanzig Quadratmeter Wohnfläche für zwei Personen vollkommen aus. Für den Arbeitsbereich benötigt man nicht mehr als vier Quadratmeter, das haben die Architekturstudenten des Büros „unheilbar“ in Wien bewiesen. Studenten selbst hingegen benötigen nur 7 Quadratmeter Eigenheim, wichtig ist nur, dass dieses zentral gelegen ist. Was bei uns derzeit noch in den Kinderschuhen steckt und sich bisher nur in der Entwicklung von Prototypen und Universitätsprojekten widerspiegelt, ist in... Continue Reading
previewwinter
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Austria’s Next…
…Topdesigner. Thomas Kirchgrabner im Porträt. Österreichische Designer verkaufen und schicken ihre Mode an Liebhaber in der ganzen Welt – doch bei uns zählen sie immer noch zur Designsubkultur. Warum aber sind österreichische Modemacher international meist angesehener als hierzulande? Eine Theorie besagt, dass Österreich selbst noch nicht bereit ist für die kreativen, teils sehr ausgefallenen Designs. Dabei berufen sich gerade die heimischen Kreateure auf alte Traditionen, sie interpretieren sie nur neu. Sie beherrschen ihr Handwerk und legen großen Wert auf Qualität bei Stoffen und Verarbeitung. Zum Teil schneidern sie sogar Dirndl, Abendkleider für Bälle und Pelzroben. Österreichischer geht es doch fast... Continue Reading
fernweh
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Hin und weg
„Ich hatte eine Farm in Afrika. Am Fuße der Ngong-Berge…“. Diese wenigen Worte, mit denen die Lebensgeschichte der dänischen Schriftstellerin Karen Christence von Blixen-Finecke, kurz Tania Blixen, in „Jenseits von Afrika“ beginnen, reichen aus, um mich im Geiste wie Mr. Spock & und seine Star-Trek-Freunde an eine Wasserstelle mit Antilopen und Zebras in der Steppe von Afrika zu beamen. Sicher, das geht vielen Frauen so. Doch ich warte nicht auf Robert Redford, der verschwitzt nach einer wochenlangen Safari gerade um die Ecke kommt. Ich will selbst auf Safari gehen. Er packt mich immer wieder, dieser ziehende Schmerz, der Stück für... Continue Reading
Zu haben über www.wandtattoos.de
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Hotel Mama…
…oder Pension Papa? Hemden bügeln, Geschirr abspülen oder Autoversicherung bezahlen lassen inklusive. Ein Aufenthaltsbericht: „Das ist genau so, als ob ich mir als Frau am Abend die Drinks immer von den Typen bezahlen lassen würde“, argumentierte C. an dem Morgen im Sommer als der Artikel unseres Kollegen M. „Mama sagt der Kofferraum ist zu klein“ im Falter erschienen war. Eine kleine Gruppe Kaffee trinkender Kolleginnen stand in der Falterküche um sie herum und nickte zustimmend: „Wie alt ist er? Über dreißig? Und bringt die Hemden noch zum Bügeln noch zur Mama – unmöglich! Dass ihm das nicht peinlich ist darüber zu... Continue Reading
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